Kooperationsnetz Friedrichshain e.V.

Plattformverein für integrierte Stadtentwicklung von unten

Der Verein »Kooperationsnetz Friedrichshain e.V.« ist als Trägerverein des Zusammenschlusses »Stadtteilbüro Friedrichshain« im Juni 2009 gegründet worden. Die verbindenden Ziele unserer bürger*innenschaftlichen Gemeinwesenarbeit sind:

  • bürger*innenschaftlicher Partizipation bei der Weiterentwicklung der Kieze, des Ortsteils und des Bezirkes zu ermöglichen,
  • Voraussetzungen schaffen, dass auf Augenhöhe Konflikte trotz unterschiedlicher Machtpositionen demokratisch mit Eigentümern oder der Kommunalpolitik ausgetragen werden können,
  • implizites Erfahrungswissen der Nachbarschaften zu Ausgangspunkten von kommunalpolitischen Entscheidungen und bezirklichen Verwaltungshandeln werden kann.

Die Wirksamkeit einer »erweiterten Vorortdemokratie der Bürger*innen« setzt ein gemeinsames Zusammenwirken von Initiativen und Zusammenschlüssen voraus. Der Verein versteht sich als eine verbindende Plattform, der Raum, sowie einen rechtlichen Status für die jeweiligen Projekte und deren Zusammenarbeit schafft.

Ansätze einer »integrierten Stadtteilentwicklung« muss einerseits horizontal die trenenden Schubladen der Entscheidungs- und Verwaltungszuständigkeiten zusammendenken.

Kulturwirtschaftliche Inwertsetzung der Kieze überfordert Nachbarschaften genauso, wie die Lärm- und Luftbelastung als »neue Unwirklichkeit der Stadt« die Lebensqualität in den Quartieren einschränkt.

Spekulative Wetten der Immobilienwirtschaft führt zum sozialen Austausch der sozial gemischten Wohnbevölkerung in den Kiezen. Leistungslose Belastungen durch steigende Wohn- und Gewerbemieten gefährdet die Lebensqualität kulturelle Vielfalt und sozialen Nähe.

Es geht aber nicht um die »Konservierung« eines Ortsteils im Umbruch, sondern diesen durch die mündige Kompetenz der Nachbarschaften und das Wissen der Vielen, die hier wohnen, handeln, agieren, kommunizieren und sich austauschen zu gestalten.

Die Idee einer »kommunikativen Bürgerdemokratie« läßt sich auf das »Wagnis einer Verständigung« auf gemeinsamer Augenhöhe ein. »Stadtteilentwicklung von unten« ist praktisches Empowerment, »ermächtigend« mit vertikalen Interessenskonflikten umzugehen.

Zivilgesellschaftliche Konfrontation trifft immer auf asymetrische  Machtgefälle der privaten Eigentumsverfügungsrechte. “Wenn es in einer politischen Frage Unterschiede zwischen den Meinungen von Einkommensstarken und Einkommensschwachen gibt, dann setzen sich die Einkommensstarken meistens durch.“ {Armin Schäfer)

Gesellschaftliche Integration über vertikale Lagen hinweg bedeutet die genutzte Möglichkeit der gleichen Teilhabe an den politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen als eine „erweiterte kommunale Demokratie“ der sich einmischenden Nachbarschaften und Bewohner*innenschaft im Sinne des Gemeinwohls.

  1. „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen
  2. und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
  3. „Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.“

Albert Einstein

Kooperationsnetz Friedrichshain

Das Kooperationsnetz Friedrichshain ist der Trägerverein für  der „Anlaufstelle für Information und Partizipation“ in der Warschauer Straße 23. Er ermöglicht den Kernprojekten auf Grundlage von Kooperationsvereinbarung die notwendige Rechtsfähigkeit.

Stadtteilbüro Friedrichshain

Das Stadtteilbüro Friedrichshain ist ein Zusammenschluss von Personen und bürgerinnenschaftlichen Initiativen  der sowohl die Bürgerinnensprechstunden und Beteiligsverfahren im Ortsteil Friedrichshain zusammen umsetzen oder bezirkliche Verfahren unterstützen.

Wenn auf der einen Seite politische Entscheider*innen und die Verwaltung  stehen und auf der anderen die Kontrolle der kritischen Öffentlichkeit und wirkliche Beteiligung, dann kann eine kommunikative Demokratie der Bürger*innen gelingen, wenn das Wagnis der Verständigung auf gemeinsamer Augenhöhe eingegangen wird.

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