Bürger*innensprechstunden

030 29772391‬
Montag und Donnerstag
von 17:00 bis 19:00
Oktober 2019
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Stadtteilbüro Friedrichshain

Das Stadtteilbüro Friedrichshain ist ein offener Zusammenschluss von bewegten Menschen und bürgerinnenschaftlichen Initiativen. 2008 wurde begonnen, eine »Anlaufstelle für Information und BürgerInnenbeteiligung« in den Räumlichkeiten der damaligen »Betroffenenvertretung Warschauer Straße« umzusetzen.

Seit fast 10 Jahren werden jeden Montag und Donnerstag von 17:00 bis 19:00 Sprechstunden für Menschen angeboten, die im Ortsteil wohnen, arbeiten oder sich engagieren.

Das Stadtteilbüro ist kein beauftragter »Kommunikator des Bezirksamtes«, der Entscheidungen und Maßnahmen besser vermittelt. Es versteht sich als ein Ansatz einer gelebten, mündigen Vorortdemokratie von Menschen, denen Ansätze einer bürger*innenschaftlichen Gemeinwesenarbeit im Sinne der Nachbarschaften wichtig ist.

Ein solches Engagement schafft so etwas, wie einen »Zwischenraum für Konflikte und Verständigungsmöglichkeiten«, in dem Sichten und Logiken der kommunalpolitischen Entscheidungsträger*innen und umsetzenden Verwaltungen eines Gemeinwesens auf das »implizite Erfahrungswissen« der Nachbarschaften sowie ökonomische Verwertungsinteressen an Immobilien und städtischen Raum treffen.

So ein »Aufeinandertreffen« enthält immer ein gegebenes Machtgefälle:

  • der Eigentumsrechte und
  • Regulationsmöglichkeiten auf der einen,
  • die Notwendigkeit von zu leistenden »Übersetzungsleistungen«, um Handlungsperspektiven für alternative Entwicklungsmöglichkeiten auf der anderen Seite zu ermöglichen.

In einem solchen Sinne versteht sich das »Stadtteilbüro« parteiisch im Sinne einer »bürgerinnendemokratischen Selbstermächtigung«, Entwicklungen des unseres sozialen Gemeinwesens mit zu gestalten. Das Stadtteilbüro unterstützt Initiativen bei der Beantragung, Umsetzung und Abrechnung von Veranstaltungen, die über den bezirklichen »Fonds für Bürgerinnenbeteiligung« finanziert werden.

Diese Parteilichkeit in der Sache versteht sich als ein gemeinwohlorientierter Ausgleich zu den nachweislich dominierenden politischen Entscheidungen oder »selektive Responsivität« zu Gunsten von Interessen der Vermögen- und Einkommenbesitzenden.

Friedrichshain ist ein »junger Ortsteil« im »dynamischen Umbruch«, mit einem überwiegenden Austausch der Bewohner*innenschaft seit der Jahrtausendwende. Steigende Mietkosten- und Umweltbelastungen, Folgen der kulturwirtschaftlichen Erlebnisökonomie und Touristification führen zu überforderten Nachbarschaften, emotionaler Entfremdung und schwindenden sozialen, wie kommunikativen Zusammenhalt in den Kiezen.

Ansätze der praktischen Sozialraumorientierung in der eigenen Arbeit, verbunden mit einer ermöglichten Verankerung von nachbarschaftlichen, wie zivilgesellschaftlichen Initiativen erhalten und vertiefen die Lebensqualität im Ortsteil und Bezirk. Deshalb ermöglicht das Stadtteilbüro die Mitnutzung der Räumlichkeiten in der Warschauer Straße 23, um dem alten wie neuen, eingreifenden »Eigensinn« praktische Wirkungsmöglichkeiten zu geben.

Wir suchen immer interessierte Mitstreiterinnen für den Erhalt der »Anlaufstelle für Information und Bürgerinnenbeteiligung« oder an eigene, thematische Bürger*Innendiskussionen beteiligen wollen.

Für Fragen und Anregungen erreichen Sie uns:

  • Vorort am Montag und Donnerstag von 17:00 bis 19:00 in den Räumlichkeiten der Warschauer Straße 23,
  • in den Sprechzeiten telefonisch unter der Nummer: 030 29772391 oder
  • per Mail unter der Adresse: stb@koop-fhain.org.

Wenn Sie die Räumlichkeiten nutzen wollen, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Tätigkeitsbereiche und Verantwortungen im Stadtteilbüro:

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Bürger*innen–sprechstunde:

  • jeden Montag und Donnerstag
  • von 17:00 bis 19:00

offenes Orga-Treffen: 

  • jeden ersten Montag im Monat

 

Der Haushalt der Bezirksverortnetenversammlung enthält den Titel des „Bürger*innenbeteiligungsfonds“.  Initiativen können sich beim „Ausschuss für Stadtentwicklung, Soziale Stadt und Quartiersmanagement, Mieten“ Anträge zur Förderung von eigenverantwortlich umgesetzten Beteiligungsprojekte stellen.

Das Stadtteilbüro unterstützt Initiativen bei der Erarbeitung eines Antragskonzeptes, begleitet bei Bedarf solche Vorhaben und kann bei der Abrechung der Mittel helfen.

Das Baugesetzbuch schreibt vorgelagerte Beteiligungsverfahren als Mindeststandart fest. Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gibt es einen übergreifenden Konsens: Die Beteiligungsmöglichkeiten frühzeitig vor den Entscheidungen und in der Sache partizipativ umzusetzen. Das Stadtteilbüro unterstütz mit seinen Möglichkeiten solche Vorhaben.
Das Stadtteilbüro unterstützt aktive Gruppen und nachbarschaftliche Initiativen aus dem Bereich der Stadtteilentwicklung und der gegenseitigen Selbsthilfe in der praktischen Sozialraumorientierung, indem sie die Räumlichkeiten und Infrastruktur der „Anlaufstelle für Information und Partizipation“ in der Warschauer Straße 23 bereitstellt.
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