Eigenbedarf ist nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes (DMB) der häufigste Kündigungsgrund.
In Mieter*innenberatungen, Kiez- und Nachbarschaftsversammlungen kommen immer häufiger von Eigenbedarfskündigungen Betroffene und suchen Rat.
Die Rechtssprechung hat sich in den vergangenen Jahren für die Mieter*innen verschlechtert. Verdrängung und Entmietung sind längst kein Einzelfall mehr.
Wohnraum ist überall zur Ware geworden. Eigentum an Wohnraum und deren Verwertung scheinen wichtiger zu sein als unser Grundbedürfnis nach Wohnen.
 
Wir sehen das anders: Wir wollen, dass Grundbedürfnis nach Wohnen Vorrang hat!
 
In unserer Arbeitsgrupppe „Wohnen heißt Bleiben – Eigenbedarf kennt keine Kündigung!“
– untersuchen wir konkrete Eigenbedarfskündigungsfälle
– schauen wir nach dem wohnungspolitischen Kontext der aktuellen Kündigungswelle
– arbeiten wir mit Nachbar*innen und Mieter*innengruppen zusammen
– unterstützen wir Kiez- und Nachbarschaftsversammlungen zu diesem Thema
– gehen wir für unseren Eigenbedarf in die Öffentlichkeit
– organisieren wir Aktionen gegen Eigenbedarfskündigungen
 
Für den 3. April ist im Rahmen der Aktionswoche (zur Mietendemo am 6.4.)
eine größere Veranstaltung im „Aquarium“ am Kotti geplant.

Schaut vorbei und macht mit, zusammen erreichen wir mehr!
Unsere Kontakt-Mail-Adresse:  eigenbedarfkenntkeinekuendigung@riseup.net
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